Krematorien_Hamm_und_Werl
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Jede Einäscherung erfolgt einzeln. Der Gesetzgeber verlangt vorab nochmals eine Untersuchung des Leichnams durch den Amtsarzt. Eine nummerierte Schamottemarke wird zuvor auf den Sarg gelegt. Sie garantiert die Identifizierung der Asche und ist den persönlichen Daten des Verstorbenen zugeordnet. Eine Verwechselung ist somit ausgeschlossen.

In den auf 900 °C vorgeheizten Kremierungsofen wird der Sarg eingefahren. Die Einäscherung erfolgt computergesteuert ohne Nacherhitzung, einzig durch Zugabe von Sauerstoff. Nach Entfernung aller festen Bestandteile wie etwa künstliche Gelenke oder Prothesen werden Asche und Schamottemarke in eine spezielle Kapsel verfüllt. Auf einem Metalldeckel sind die Daten des Verstorbenen eingeprägt. Anschließend legt der Bestatter diese Aschenkapsel in eine von den Angehörigen gewünschte Schmuck­urne.

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