Krematorien_Hamm_und_Werl
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Im antiken Griechenland und später bei den Römern überwog die aufwändige Feuerbestattung. Die ersten Christen, meist aus der ärmeren Bevölkerung, bevorzugten die Erdbestattung. Diese wurde ca. 400 n. Chr. durch die Lehre von der leiblichen Auferstehung der Toten den Gläubigen vorgeschrieben.

Erst im 17. Jahrhundert, mit der Zeit der Aufklärung, veränderte sich die damalige Denkweise. So wurden 1876 in Mailand und zwei Jahre später in Gotha die ersten Krematorien in Europa gebaut.

Bereits 1886 reagierte die katholische Kirche. Sie verbot „die Verbrennung von Leichen“ und verschärfte 1892 diese Bestimmung. Trotzdem stieg die Zahl der Krematorien unaufhörlich.

Papst Johannes XXIII. hob 1963 das Verbot der Einäscherung schließlich auf. Somit können Gläubige heute über die
unterschiedlichen Bestattungsformen frei entscheiden.

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